August 2013

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31. August - Markus Schlemmerurlaub in Kroatien

Es ist schon genial wenn man in seinem Urlaubshaus eine Aussenküche sein Eigen nennt. Die Wetterbedingungen waren perfekt und so konnte Markus 14 Tage unter freiem Himmel kochen/grillen. Sozusagen ein Traumurlaub. Die Auswahl an frischen Lebensmittel war groß, morgens frisch vom Markt oder direkt aus dem Meer. Die Kräuter aus dem eigenen Garten. Genial. Die Bilder sind ein Potpourri durch Markus kroatischen Grillurlaub ;-) Einfach herrlich lecker !!

30. August - Ankerkraut Geschmacksmanufaktur

Als uns Ankerkraut anschrieb ob wir nicht mal ihre Produkte ausprobieren wollen, war wir erst etwas skeptisch. Anker wer? Nach einer kurzem Recherche im Netz und einem sehr netten Telefonat war aber schnell klar, ja wir wollen. Stefan Lemcke und Hauke Jacobsen sind die Gründer einer noch jungen

Geschmacksmanufaktur aus Hamburg mit dem Schwerpunkt Gewürze. Während des Telefonates stellte sich schnell raus, dass hier nicht einfach Gewürze verpackt werden, sondern dass man ganz großen Wert auf Qualität und Frische setzt. Die Gewürze und Mischungen beinhalten weder Geschmacksverstärker, Reisehilfen noch Konservierungsmittel. Alleine der Verzicht auf Maschinen und der Fokus auf Handarbeit ist heute schon etwas besonderes. Vom Aussuchen der Rohwaren über schälen, sortieren, mahlen bis zum Abfüllen geht alles durch Ihre Hände. Sämtliche Mischungen sind hausgemacht. Der Wunsch war die Waren direkt vom Schiff in den Versand zu schaffen. Also keine Lagerzeiten der Gewürze von Wochen oder Monaten in irgendwelchen Lagern der Großhändler.

 

Ganz klar, dass wir nach diesem Telefonat sehr neugierig waren. Vor allem interessierte uns, ob die Produkte uns auch

überzeugten. Also ging ein Paket auf die Reise, für das wir uns an dieser Stelle schon mal recht herzlich bedanken möchten.

Die Lieferung kam am nächsten Tag bei uns an. Der erste Eindruck war schon mal sehr positiv. Sehr wertige Verpackungen mit schick designten Etiketten. Neugierig wie wir sind, haben wir für einen ersten Eindruck in jede Tüte mal den Finger gesteckt. Eins konnten wir sofort sagen. Alle Mischungen sind „straight from the finger“ sehr lecker und würzig. Absolut rund im Geschmack. Wobei Geschmack ja immer Geschmackssache ist, unserer ist auf jeden Fall getroffen. Aber wir wollen ja nicht nur vom Finger naschen, sondern würzen und marinieren. Also stellen wir Euch die Proben kurz vor:

 

Murray River Salz & 9 Pfeffer Symphonie


Wer kennt es nicht, das Murray River Salz. Aus dem Murray River in Australien gewonnenens apricot-farbenes Edelsalz. Es ist intensiv im Geschmack und knuspert super lecker beim Draufbeisen. Mein (Meik) absolutes Lieblingssalz auf Steaks. Mit dem richtigen Pfeffer ein absolutes Träumchen. Wobei wir beim Pfeffer wären ;-)

 

9 Pfeffer Symphonie nennt sich die Pfeffermischung in Glas Nr.2. Wie der Name schon sagt, sind hier 9 Pfeffersorten gemischt. Sie duftet herrlich pfeffrig und ist auch nicht zu scharf abgemischt. Sie kam zusammen mit dem Murray River Salz auf unsern Rumpsteaks zum Einsatz und hat uns sehr lecker geschmeckt.

 

Gewürzsalz & Magic Dust


Das Gewürzsalz ist so lecker, das streue ich mir momentan auf alles drauf was nicht bei 3 auf den Bäumen ist (Meik), z.B auf Tomaten eine Lust. Die einzelnen Zutaten Meersalz, Paprika, Zwiebel, Roh-Rohrzucker, Knoblauch, Schwarzer Pfeffer, Senfmehl, Sellerie, Oregano, Kreuzkümmel, Thymian, Koriander, Piment sind wirklich genial abgestimmt. Top! Wer möchte darf mal in das Finnkorn Brötchen beißen. Ja, wir können auch gesund! ;-)

Magic Dust, ein Klassiker der BBQ Rubs. Auch hier wurde die Mischung mit einer persönlichen Note sehr geschmackvoll abgemischt. Nicht zu scharf, absolut rund.

Hier wurden die Drumsticks mit Magic Dust eingerieben. Magic Dust passt eigentlich zu allem. In den Pilzen war es auch sehr lecker, man muss sich nur trauen.

 

Coffee Cannonball & Hamburg Gunpowder


Kaffee und Kakao in einem Rub? Na das klingt doch mal spannend. Empfohlen für Rind und Wild, na dann probieren wir doch beides. Als erstes haben wir zwei Steaks mariniert. Jetzt bloß kein Geschrei, halt, an Steaks darf nur Salz und Pfeffer, nein, man muss auch schon mal etwas probieren. Sonst bleibt man stehen. Ein Steak wurde mit Coffee Cannonball gerubt und das Andere mit Hamburg Gun Powder. Das Hausrub von Ankerkraut. Eigentlich für Geflügel, Schwein oder Lamm, wir wollten es aber auf unserem Steak. 14 verschieden Gewürze sind in der Mischung. Über Nacht durften die Marinaden einziehen. Beide Steaks waren köstlich. Man schmeckt weder Kaffee noch Kakao, eher ganz leicht zart bitter, was durchweg positiv zu verstehen ist. Auch die Hausmischung war sehr gut. Würzig-kräuterig, lecker. Die dritte Variante war eine Wildschweinkeule mit Cannonball gewürzt. Wir haben nur noch ein paar frische Kräuter dazu gepackt. Auch an Wild macht sich die Mischung perfekt.

3 Rubs stehen noch auf der To-Do Liste, von denen wir später berichten werden. Alles in allem sind wir von den getesteten Rubs und Gewürzen sehr angetan, wie man auch sicherlich im Text schon gemerkt hat ;-) Geschack ist immer individuell, deswegen können wir nur jedem raten, probiert diese tollen und qualitativ hochwertigen Gewürze einfach mal aus. Sie sind zwar etwas teurer als die Produkte aus dem Supermarkt, den Unterschied schmeckt man deutlich. Qualität hat einfach ihren Preis. Und nein, wir bekommen keine Provision, wir sind überzeugt, sonst würdet Ihr diese Zeilen nicht lesen.

 

to be continued .......

 

www.ankerkraut.de

17. August - Garnelentopf mit Jacobsmuscheln

Heute gab es die Schlemmerüberraschung des Monats August. Garnelentopf. Garnelen mit Jacobsmuscheln in einer Sauce aus weißen Bohnen, Weißwein, Tomaten, Fischfond, Sahne und Blattspinat. Gewürzt mit Knoblauch, Thymian, Safran, Salz und Pfeffer. Geschmacklich eine absolutes Träumchen !! Das wird es jetzt auf jeden Fall öfter geben. Demnächst als Rezept des Monats.

15. August - frische Forelle mit Thymian-Zitronen Butter

Unser heutiges Motto „frisch aus dem Teich“. Die frischen Forellen wurden ausgenommen und gesäubert. Mit frischen Kräutern und Knoblauch gefüllt und leicht mit Pfeffer und Salz eingerieben. Gesichert im Fischhalter ging es für 15 Minuten auf die Flammen. Die fertige Forelle wurde mit Thymian-Zitronen Butter beträufelt. Dazu gab es frisches Grillgemüse. Mhhh……. Frischer Fisch ist einfach geil!

 

direkt

ca. 15 Minuten

14. August - Miesmuscheln Marokkanisch

Ok, wir haben Fischwoche. Heute gab es Miesmuscheln nach Marokkanischer Art. Super lecker. Da wir ja im R Monat sind, Rgust, war es auch kein Problem an frische Muscheln zu kommen. ;-) Die Muscheln kommen in einen Sud aus Tomaten, Knoblauch, Harissa, Koriander, Safran und Olivenöl. Geschmacklich super lecker. Abgedeckt waren die Muscheln nach ca. 15 Minuten gar. Dazu gab es Weißbrot und kalten Weißwein.

 

direkt

ca. 15 Minuten

12. August - Lachs von der Zedernholzplanke

Vom Thunfisch auf den Geschmack gebracht, hatten wir noch Lust auf mehr Fisch. Lachs von der Planke hatten wir schon länger nicht mehr, ok. Einen halben Lachs gekauft und los ging es. Der Lachs wurde mariniert und durfte eine Stunde ruhen. Die Zedernholzbretter wurden gewässert. Die Bretter kamen auf den Grill und wurden auf Temperatur gebracht. Als sie leicht zu rauchen begannen, durfte unser Lachs Platz nehmen. Der Geruch von Lachs und Zedernholz ist immer wieder ganz großes Kino. Nach ca. 25 Minuten war der Lachs gar. Sehr, sehr lecker.

 

indirekt auf Zedernholz

ca. 20 Minuten

10. August - Thunfischsteaks und Grillgemüse

Oh, frischer Gelbflossen-Thunfisch. Da konnten wir nicht wiederstehen. 1 Kg war für uns. Der Fisch sah super aus, kräftig in der Farbe und roch nach Meer. Das Stück wurde in Steaks geschnitten und ganz leicht in Olivenöl, Knoblauch und etwas frischem Rosmarin mariniert. Auf den Grillgrates zubereit waren die Steaks nach 8 Minuten fertig. Dazu gab es frisches Grillgemüse und Rosmarinkartoffeln. Ja, die Kombi passte ganz hervorragend. Die Steaks waren eine absolute Lust. Super zart und saftig.

 

direkt

ca. 8 Minuten

08. August - Kräuter Lammsteaks und glasierte Hähnchenbrust

Leckereinen ohne Ende. Heute gab es Lammsteaks mit selbstgemachter Kräutersauce und Hähnchenbrust glasiert mit Chilisauce. Die Steaks und die Brust wurden in den genialen Vacco Dosen im Vacuum mariniert. Das spart eine Menge Zeit und die Marinade zieht super ins Fleisch. Auf direkter Hitze wurden Lamm und Huhn schön knusprig gegrillt. Die Hähnchenbrust wurde gegen Ende mit Chilisauce glasiert. Beides war absolut köstlich.

 

direkt

ca. 15 Minuten

05. August - Mexican Drumsticks

Unsere Mexican Drumsticks stehen auch immer wieder auf der Wunschliste. Heute war es wieder soweit. Die Drumsticks wurden gerubt und durften 6 Stunden durchziehen. Dann kamen sie für 70 Minuten auf den Grill. Gebettet wurden sie auf mit Gouda überbackenen Nachos und wurden mit selbstgemachter Salsa Sauce übergossen. Dazu Tabasco-Mayo. Eine Lust.

02. August - Sansibar Steaks & SteakChamp

Heute gab es noch mal Grill-Kino. Die Sansibar Steaks von Otto-Gourmet standen auf dem Spielplan. Geliefert wurde in bewährter Otto Qualität im Food-Safe. Die Steaks befanden sich in einer sehr schönen Verpackung mit Sansibar Logo. In der Box befand sich eine Info Broschüre, ein Produktmuster vom Wagyu Fett und Murray River Salt. Alleine die Aufmachung macht schon Spaß!

 

direkt

 

Die Sansibar Steaks werden aus der Schulter des Black Angus Rindes geschnitten. Diesen spezial Cut nennt man „Flat Iron Cut“ oder Flat Iron Steak. Für ein solch tolles Steak kam ein weiters Grilltool zum Einsatz, welches endlich mal zeigen wollte was es kann. Der SteakChamp. Ein intelligentes Steak-Thermometer in Form eines Nagels. Der gewünschte Gargrad wird optisch mit Hilfe einer LED angezeigt. Die Nägel gibt es von rare (48°C) bis well done (75°C, das grenzt schon an Vergewaltigung von Steaks!) Unsere Beiden sind medium rare (54°C) und medium (60°C). Der Vorteil des Nagels liegt im Messbereich. Der Nagel misst über die gesamte Länge. Es wird also nicht nur punktuell an der Spitze gemessen. Der Nagel wir mit dem Activator eingeschaltet und ins Fleisch gesteckt. Mann, ist das crazy, ein LED Steak, Hut ab. Wir sind riesig gespannt, erstens auf das Steak, welches optisch schon TOP aussieht und zweitens auf unser Spielzeug, welches im Netz gelobt wird und in der Zeitschrift Fire&Food den Gold Award bekam. Also ran an den Speck, äh Steak. Die Steaks durften im Kühlschrank langsam auftauen, sehr wichtig. Die Nägel MR und M wurden mittig in die Steaks geschoben und durften auf den Grillgrates Platz nehmen. Es zischte, es qualmte, der Geruch einfach immer wieder eine Lust. Die Steaks wurden von jeder Seite 90 Sek. angegrillt und dann in die indirekte niedrigere Hitze gezogen. Die Steaks kamen vom Feuer, als die LED`s schnelle Doppelblitz-Signale sendeten. Und hier liegt auch der einzige Nachteil bei der Verwendung auf dem Grill mit Deckel. Wer keine Scheibe im Deckel hat muss immer wieder Nachschauen. Im Backofen sicher kein Problem. Als die Doppelblitz-Signal kamen, wurde die Steaks sofort vom Feuer genommen und in Jehova eingeschlagen. Der SteakChamp ermittelt jetzt die perfekte Ruhephase.

Die Steaks sind fertig, wenn das Doppelblitz-Signal stoppt. Oh, es hat aufgehört. Steaks auf die Teller, etwas Murray River Salt darüber gestreut und Anschnitt.

WOW, perfekt auf den Punkt. Das Tool funktionierte wirklich super gut. Aber jetzt, Augen zu und reinbeißen. ……… Oh man, was ein Genuss. Es ist immer wieder unglaublich, wie lecker GUTES Fleisch schmeckt. Saftig, nussig, mit dem Murray River Salz ein Träumchen. Super Zart, fast wie Filet. Eine ganz klare Empfehlung! Der SteakChamp ist sicher nicht lebenswichtig für ein gutes Steak, aber ein nice to have!

01. August 3-2-1 Ribs

Tja, was sollen wir sagen ..... es gab schon wieder Ribs :) Jaaaa, wir lieben Ribs!! Heute in der 3-2-1 Version. 3 Stunden im Hickory Rauch, 2 Stunden im Jehova-Schiff mit Brühe und Colasauce und noch mal 1 Stunde im Rauch. Gegen Ende wurden die Ribs mit selbstgemachter BBQ-Sauce glasiert. Die Ribs waren vor lauter Gequatsche etwas dunkel geraten, welches geschmacklich aber absolut keinen Einfluss hatte. Genial lecker.

indirekt

110°C

ca. 6 Stunden