Juni 2013

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30. Juni - Schaschlik mit Kirsch-Curry-Sauce

Heute gab es Schaschlik. Da noch ein Glas Kirschen übrig war, wurde es kurzerhand zu einer köstlichen Kirsch-Curry-Sauce verarbeitet. Zubereitet wurden das Schaschlik auf bewährte Art & Weise. Das Fleisch wurde von den Spießen gezogen und mit der Sauce vermischt. Mit Baguette und frischem Couscoussalat eine Lust.

 

23. Juni - Rehkeule

Was ein geiles Grillwetter, Hut ab. Aber getreu unseres Leitmottos: "Leidenschaft kennt keine Jahreszeit" ging es auch heute mit Begeisterung weiter ans Werk. Nach der Ver-DO-pfung gab es Rehkeule. Wild ist ja immer so eine Sache, falsch Zubereitet wird es furztrocken. Wir haben aber trotzdem auf das Einlegen verzichtet, Pur Natur, nur mit Pfeffer, Salz und Öl. Bei 170°C ging es für ca. 1 -1 1/2 Stunden aufs Feuer. Um der Keule noch einen weiteren Kick zu geben wurde mit Raichlen Beef Chips gesmoked. Bei einer KT von 64°C wurde die Keule in Jehova eingeschlagen und durfte 30 Minuten ruhen. Von wegen trocken, das Fleisch war super saftig und geschmacklich ein Träumchen. Der Smokering (Rosa Ring im Fleisch, kommt durch das Räuchern) sah super aus.

 

indirekt

ca. 1.5 Stunden

ca. 170 °C, KT 64°C

 

23. Juni - Falsches Filet in Cola-Zwiebel-Sweet-Chilli-Sauce aus dem 12" DO

Rindfleisch in Cola, Zwiebelsuppe und Sweet-Chilli-Sauce, hallo, was wird das denn? Antwort:

Ein mega leckeres DO-Gericht. Zugegeben, wir waren erst etwas skeptisch. Zwiebelsuppe aus der Tüte, naja. Aber man muss auch schon mal gönne könne. Und wer nichts wagt, der wird seinen Horizont nie erweitern. Das Rezept ist aus der Datenbank des BBQ-Piraten Forums. Super Forum, schaut mal rein. Die Zubereitung ist denkbar einfach. Die Zutaten kommen kalt in den DO und werden 3 Stunden gargezogen. Der Duft während des Köchelns ist unglaublich lecker. Zubereitet wurde im 12“ DO mit 3 kg falschem Filet. (Falsches Filet ist eine Teilstück der Rinderschulter. Zum langen Garen/Kochen gut geeignet)

Eine klare Empfehlung zum NachDOpfen. Wird es ab heute öfter geben.

 

ca. 3 Stunden

Briketts 10 unten / 20 oben

18. Juni - Grillgrates & Hühnchen vom Spieß

Manchmal liest man etwas und es lässt einen nicht mehr los. Genau so ging es mir (Meik) mit den Grillgrates. Die einschlägigen Foren wurden durchsucht und alles an Informationen über die Grates aufgesogen. Fast nur positive Rückmeldungen. Super Branding, super saftiges Fleisch, kein Fettbrand, weniger Gasverbrauch, ich musste sie einfach testen. Die Bestellung ging schnell und 2 Tage später durfte ich auspacken. Wow, das sind ja ganz schöne Dinger. Massiv aus Aluminium, sie machen einen sehr wertigen Eindruck. Der Stapellauf wurde mit Steaks durchgeführt. Nach einer kurzen Aufheizphase kamen die Steaks auf das Grate. Es zischt und raucht, aha, Hitze ist da. Nach 90 Sek. 45 Grad drehen und nach weiteren 90 Sek. Drehen. Spannung……. was soll ich sagen, super geniales Branding. Wie mit der Schnur gezogen. Vor lauter Gestaune hätte ich bald das Steak zu lange auf dem Grate gelassen. Ich war erst etwas skeptisch mit der etwas blasseren Farbe, aber geschmacklich war es eine Lust. Im Anschnitt super saftig. Das zweite Steak war etwas zu durch, vor lauter Foto und Co, naja passiert . Getestet wurden noch Salsiccia und Bauchspeck. Alles perfekt, und vor allem ohne Fettbrand !! Ich bin fürs Erste total begeistert. Klarer TIP !! Langzeiterfahrungen werden wir posten. Die Grates gib es in verschiedenen Größen, auch passend im Set für die 57 Kugel. Der Spaß ist nicht billig, aber genial. Abends kamen dann noch 2 Hühner auf den Spieß, man kann ja nicht nur Steaks essen. ;-)


15. Juni - Wurstlollies mit Käsefüllung

Was ist schnell zubereitet und schmeckt sehr lecker? Genau, Wurstlollies. Einfach Bratwurst der Länge nach aufschneiden. (Am Besten mit der Brotmaschine) Käse würfeln und mit BBQ-Rub würzen. Mit Speck umwickeln und den Wurststreifen um den Würfel wickeln. MIt einem Holzstab fixieren, fertig. Als "Opener" oder Zwischenmahlzeit perfekt.

 

indirekt

ca. 15 Minuten

 

09. Juni - Pilsner Urquell & Otto Gourmet - Mixed Grillpaket Deluxe

Da haben wir nicht schlecht gestaunt, als man uns fragte, ob wir nicht Interesse hätten, das erste Pils der Welt zu probieren. Jeder, der uns kennt und öfter unsere Bilder schaut, weiß, dass wir unserem Heimatwasser sehr treu sind. Also erst mal schauen, wer uns eingeladen hat. Entstanden ist Pilsner Urquell 1842 in Pilsen, weil eine Gruppe brauberechtigter Bürger mit der Qualität des angebotenen  Bieres nicht zufrieden war. Nach längerer Forschung schaffte es Josef Groll, das erste Bier nach Pilsner Brauart zu präsentieren. Aha, das erste Pilsner der Welt, da sind wir ja mal gespannt. Liest man weiter auf der Homepage von Pilsner Urquell stellt man schnell fest, dass sie sehr viel Wert auf Beständigkeit, Werte und Entschlossenheit setzen. Das kommt unserer Einstellung auf jeden Fall sehr nah. Getreu unserem Motto: Leidenschaft kennt keine Jahreszeit. Die Grundeinstellung der Marke passt, neugierig sind wir auch, also werden wir das Bier gerne probieren.

Aber, schreiben kann man viel, der Geschmack muß überzeugen.

Also sind wir losgezogen und haben uns eine Kiste besorgt. Ab in die Kühlung und warten auf die passende Vergrillung.

 

Mh, was grillen wir denn? Das war dann Überrasschung

Nummer 2. Pilsner Urquell hat eine Partnerschaft mit Otto Gourmet, und so bot man uns an, ein Probierpaket zu senden und Fleisch und Bier zu testen.

Wow, Otto Gourmet, DER Premium Fleischversand im Netz. Wer sich jemals mit Otto Gourmet beschäftigt hat oder das Buch >Gutes Fleisch< gelesen hat (eines der Besten Warenkunde-Liebe zum Fleisch-Bücher die ich je gelesen habe(Meik)), der weiß, wieviel Leidenschaft, Profiwissen und Aufwand hinter ihren Produkten stecken. Sie beziehen nur Fleisch aller bester Qualität von Betrieben, die sie selber besucht haben und die ihrer Philosophie entsprechen. Nach einem kurzen, sehr netten Telefonat mit Frau Kaufmann-Otto (Grüße aus dem Siegerland ;-) ) wurde dann schnell ein Liefertermin vereinbart. Geliefert wird mit UPS in der Zeit von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

So, das war glaube ich die längste Einleitung die ich bis jetzt geschrieben habe. :) Und keine Angst, auch mit Probierpaketen kann man unsere Meinung nicht bestechen!

 

Am 07.06 wurde wie versprochen geliefert. Wenn das kein Testtag für den Foodsafe ist. Über 28 Grad Außentemperatur, wir waren gespannt. Vom Gefühl fast wie Weihnachten. Man bekommt ein großes Päckchen und freut sich riesig auf den Inhalt. Die Verpackung ist absolut TOP. Im Karton befindet sich eine Styroporschale, in der das Fleisch liegt. Abgedeckt mit Trockeneis. Oberflächentemperatur auf dem Packet 28,7 °C. Hut ab.

Im geöffneten Karton sieht es mit der Temperatur schon ganz anders aus. Alles ist sicher gefroren bei - 1,4 °C. So soll es sein. Geliefert wurden 4 Wagyu Top Butt Flap Steaks, 4 Wagyu Steakhouse Burger, 4 handgemachte Burgerbrötchen und je 3 American Bratwurst mittelgrob, Bison Bratwurst und Ibêrico Bratwurst. Alleine die Marmorierung bei den Steaks ist eine Augenweide. Und nein, das ist kein Fett, das ist intramuskulärer Geschmacksträger vom Feinsten. Das schmilzt beim Grillen und macht das Fleisch wunderbar saftig.

Was ist eigentlich Wagyu? Das Wagyu Rind ist eine Rinderrasse japanischen Ursprungs und gilt als das teuerste und exklusivste Hausrind der Welt. Einfarbig, zumeist schwarz, manchmal auch rotbraun. Der Unterschied im Fleisch zu anderen Rindern ist das nicht punktuell, sondern gleichmäßig in sehr feiner Marmorierung verteiltes Fett. 

Um bei den Top Butt Flap Steaks auf Nummer sicher zu gehen haben wir sie über Nacht in einer leichten Dijon-Whiskey Marinade eingelegt. Keine Angst, der Geschmack kommt trotzdem durch. Beim nächsten Mal werden wir die unmarinierte Version probieren. Alles kam für 2 Tage zum langsamen Auftauen und Entspannen in den Kühlschrank.

09.06. Endlich war er da, der Tag der Tage. Alle Schnüre liefen heute zusammen. Um dem Fleisch gerecht zu werden, hatten wir uns noch leckere Beilagen vorbereitet. Es gab gegrillte und gefüllte Auberginen, Honig-Kräuter glasierte Möhren, Avocado-Tomaten-Salat, Kräuter-Grill-Kartoffeln und Kräuterbuttervariationen. Die Buns für die Burger wurden auch selber hergestellt. Ein dickes Danke an unsere Frauen. Die mitgelieferten Buns werden wir noch testen und das Ergebniss nachreichen. Bis jetzt ist noch nichts an unsere selbst gemachten Buns herangekommen. Also, Buns in den Ofen, Tisch gedeckt, Möhren und Auberginen angegrillt, Salate und Butter plaziert.

Jetzt ist der richtige Moment, um sich unserem Gastgeber zu widmen. Eiskalt aus dem Kühlschrank, leicht beschlagen, sieht prima aus. Wie wird es schmecken, das Premium Bier aus Pilsen? Also Augen zu und einen kräftigen Schluck getrunken.........Herb, spritzig, würzig,leicht bitter und ein lang anhaltender hopfiger Abgang, das sind die ersten Worte, die mir in den Kopf kommen. Eigen, aber sehr lecker. Wir stehen ja eh auf herbes Bier. Noch einen Schluck und der Geschmack erschließt sich immer mehr. Doch, wirklich sehr lecker. Es wird bestimmt auch Leute geben, die diese Richtung nicht so mögen, wir schon. Es hat auf jeden Fall einen eigenen Charakter. Halt für Entschlossene und perfekt zum Grillen. ;)

Dann ging es den Top Butt Flap Steaks an den Kragen. Sie wurden bei direkter hoher Hitze ca. 3 Minuten pro Seite scharf angegrillt und kamen dann kurz in die indirekte Zone zum entspannen. Der Geruch ist schon mal genial. Die Steaks wurden in dünne Tranchen geschnitten und mit dem Gemüse angerichtet. Das erste Steak haben wir so mit der Gabel vom Holzbrett genascht. Absolut KÖSTLICH. Ganz klarer, reiner, leicht nussiger Rindfleischgeschmack mit einer unglaublich leckeren und saftigen Konsistenz. Mit der leichten Whiskeynote ein Träumchen. Das war TOP. Prost.

Weiter ging es mit den Wagyu Burgern. Um den Geschmack nicht zu verfälschen, gab es eine ganz klassische Variante. Nur mit Tomate, roter Zwiebel, Salat und Käse. Bei einem Burger kam noch ein kleiner Schuß Master Sir Buana Sauce zum Einsatz. Auch hier war der Geschmack unglaublich lecker. Man muss es einfach selber ausprobieren, um die Unterschiede zum "normalen" Fleisch zu schmecken. Dieser reine Rindfleischgeschmack ist schon eine Lust. Ebenfalls TOP.

Dann ging es um die Wurst. Tja, die hat uns nicht so abgeholt wie das Rindfleisch. 3 verschiedene Sorten, Ibêrico, American Beef und Bison. Die geschmacklich Beste war die Ibêrico Bratwurst. Die American Bratwurst schmeckte undefinierf und uninteressant. Die Bisonbratwurst hatte eine zu dominante Gewürznote und ließ wenig Platz für den Eigengeschmack des Fleisches. Auch war die Struktur der Würste für unseren Geschmack zu fest. Da ist noch Platz zum Entwickeln.

Tja, auch der schönste Grillnachmittag geht mal zu Ende. Tolles Essen und ein leckers Bier, Kurvengriller Herz, was willst du mehr? Wer möchte kann beim aktuellen Gewinnspiel von Pilsner Urquell und Otto Gourmet mitmachen und mit etwas Glück unser Probierpaket "Mixed Grillpaket Deluxe" gewinnen. Beim Kauf eines Sixpacks gibt es aktuell eine "Beef" gratis dazu. Wer möchte kann sich auf Facebook  über die aktuellen Aktionen informieren.

 

Vielen Dank Pilsner Urquell und Otto Gourmet für diesen köstlichen Nachmittag.

 

In diesem Sinne, Prost, Ihre Kurvengriller.

05. Juni - Jakobsmuscheln, Lachsrösti und Zitronenspargel

Der Geruch von frischen Jakobsmuschel ist einfach genial, wenn man die Augen schließt sieht man das Meer. Heute gab es diese Köstlichkeit im Speckmantel und zubereitet auf der Salzplanke. Als Amuse-Gueule gab es Siegerländer Rösti mit Lachs und Schmand. Das war schon mal sehr lecker und steigerte die Vorfreude auf den Hauptgang. Die Salzplanken wurden langsam auf Temperatur gebracht und leicht mit Öl bepinselt. Dann durften die Jakobsmuscheln platz nehmen. Als Beilage gab es knusprige Pellkartoffeln und Zitronenspargel. Der Spargel wurde in Butterbrotpapier eingeschlagen und im Backofen zubereitet. Serviert mit Weißburgundersoße war es eine super leckere Kombination. Der Geschmack der Muscheln wurde nicht vom Speck überlagert, der fein nussige Geschmack kam sehr gut durch. Köstlich.

 

indirekt

200°C

ca. 6 Minuten (Muscheln auf der Planke)

04. Juni - Adana Kebap und selbst gemachte Flasenbrote

Endlich konnten wir auch hinter dieses Gericht einen Haken machen. Es stand schon sehr lange auf unserer To-Do Liste. Adana Kebap ist eine Spezialität aus der türkischen Stadt Adana. Oft auf Metallspießen zubereitetes, scharf angemachtes und kräftig gewürztes Hackfleisch. Meistens vom Lamm. Wir haben eine Variante aus 50% Rinderhack und 50% Lammfleisch benutzt. Rezept folgt. Dazu gab es selbst gemachte Fladenbrote und Cacik. Das Fleisch kam in die aufgeschnittenen Brote und wurde mit Tomate und Gurke belegt. Einen Schuß Cacik, fertig war das Kebap. Absolut lecker !!

 

direkte Hitze

ca. 12 Minuten

01. Juni - Gefüllte Koteletts & Letscho

Das war ein Schmaus, gefüllte Koteletts. Nur mit Aprikose und Cheddar gefüllt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Als Beilage gab es Letscho. Das ist ein Schmorgericht der ungarischen Küche aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Die Koteletts kamen bei direkter Hitze auf den Grill. Serviert mit Baguette und Letscho.

 

direkte Hitze

ca. 10 Minuten